Die Andullationstherapie

Sanfte Behandlungsform für unterschiedliche Beschwerdeformen

Von Conny Boland-Biehl

Die Andullationstherapie wurde von Wissenschaftlern und Gesundheitsexperten entwickelt. Das Therapieverfahren, das auf einer speziellen medizinischen Massageliege angewendet wird, kann arthrosebedingte Schmerzen und Muskelverspannungen lindern und wird angewendet bei: Bandscheibenproblemen, Stoffwechselstörungen, Regenerationsproblemen, Verspannungen und Myogelosen, Migräne, Lymphbeschwerden, Dis-Stress (negativer Stress), Durchblutungsstörungen im tiefenmuskulären Bereich, Ischiasbeschwerden, Rheumabeschwerden, Schlafstörungen, Arthrose.

Was passiert im Körper? Die Andullationstherapie aktiviert in erster Linie die körpereigenen Selbstheilungsmechanismen: Durch die sanften Bewegungen auf der Liege werden, über eine spezielle Frequenz, sämtliche Körperflüssigkeiten in Schwingung versetzt und so Stoffwechselprozesse und Zellaktivitäten angeregt. Infrarot-Tiefenwärme verstärkt diesen Effekt, indem sie die Blutgefäße erweitert, was zu einer besseren Durchblutung der dazugehörigen Gewebe führt.

Auf diese Weise können sich beispielsweise die Rückenmuskulatur oder die Gefäße im Schulter-Nackenbereich intensiv entspannen. Neben der Schmerzlinderung mildert das Andullationsverfahren auch Durchblutungsstörungen. Darüber hinaus verbessert sich im Zuge der Anwendung auch die Stimmungslage sowie die Konzentrations- und Entspannungsfähigkeit. Längerfristig werden schädlichen Auswirkungen von Stress bekämpft. Die Andullationstherapie wird in ärztlichen und physiotherapeutischen Praxen – auch im Praxisnetz –, in Kliniken und Gesundheitszentren angeboten.