Welcher Facharzt ist der Richtige?

Antworten finden Sie hier.

 

Das Praxisnetz Hochtaunus e.V.

organisiert Haus- und Fachärzte

zur besseren Versorgung der Patienten.

Unsere Ärzte sorgen für

höchste Qualität bei der Versorgung.

Unsere Patienten profitieren auf ganzer Linie.

GRIPPESCHUTZIMPFUNG- WANN UND FÜR WEN MACHT SIE SINN?

Ab sofort beginnt sie wieder, die Erkältungs- und Grippesaison. Gegen die virusbedingten „normalen“ Erkältungen hilft die Grippeschutzimpfung leider nicht, gegen die Influenza, also die „richtige“ Grippe aber sehr wohl. Durch die Impfung wird innerhalb von 2 Wochen im Körper ein Impfschutz aufgebaut, indem der Körper schon im voraus Antikörper gegen die Grippeviren bildet. Dann kann man nicht mehr, oder nicht mehr sehr schwer erkranken. Erfolgreich ist das Impfen aber nur dann, wenn  der Wirkstoff auf die in diesem Jahr aktiven Virusstämme angepasst ist. Damit hier eine sehr hohe Erfolgsquote entsteht, sammelt die Weltgesundheitsorganisation (WHO) ganzjährig weltweit Daten, welche sie an die Impfstoffhersteller weitergibt.

WER SOLL SICH IMPFEN LASSEN?

Die Ständige Impfkommission (Stiko), ein Expertengremium am Robert-Koch-Institut (RKI), gibt jedes Jahr neue Empfehlungen heraus.

Sinnvoll ist die Grippeschutzimpfung für:

  • Menschen über 60 Jahre

  • Kinder, Jugendliche und Erwachsene, die an chronischen Erkrankungen leiden: zum Beispiel an Asthma oder COPD, an Herz-Kreislauf-Erkrankungen wie Herzinsuffizienz und Bluthochdruck, an chronischen Nierenerkrankungen oder an Diabetes

  • Menschen die an Erkrankungen mit einer Abwehrschwäche leiden, zum Beispiel einer HIV-Infektion

  • Menschen mit chronisch neurologischen Krankheiten, zum Beispiel Multiple Sklerose

  • Bewohner von Alten- und Pflegeheimen

  • Menschen, die aufgrund ihrer Arbeit Gefahr laufen, sich selbst oder andere anzustecken, zum Beispiel Angestellte in Krankenhäusern, Arztpraxen oder Alten- und Pflegeheimen, Mitarbeiter in Einrichtungen mit viel Publikumsverkehr

  • Schwangere ab dem zweiten Schwangerschaftsdrittel

 

Die Erfahrung der letzten Jahre zeigt, dass die Grippeimpfung sehr gut verträglich ist. Schwere Nebenwirkungen wie Lähmungen, Krampfanfälle oder Hirnhautentzündungen kommen sehr selten vor, höchstens bei einer von zehntausend Impfungen.

Ein leichtes Druckgefühl an der Einstichstelle oder eine leichte Rötung ist nicht zu den Nebenwirkungen, zu zählen. Im Gegenteil, das ist die erwünschte Reaktion des Körpers, der anfängt Antikörper gegen die Grippeviren zu produzieren.

Insgesamt kann also eine Grippeimpfung in der kalten Jahreszeit nur wärmstens empfohlen werden.